In welchem Alter lohnt sich ein Fernstudium?

Kann man für ein Fernstudium zu jung oder zu alt sein? Ab wann lohnt ein Fernstudium nicht mehr?

Es gibt kein Richtig oder Falsch, wenn es um das perfekte Alter für ein Fernstudium geht. Grundsätzlich müssen Sie für ein akademisches Fernstudium meistens volljährig sein, nach oben gibt es aber keine Grenze. Es gibt also kein Maximalalter, das Ihnen die Zulassung zum Fernstudium verwehren könnte.

Da ein Fernstudium aber einen enormen zeitlichen und mitunter auch finanziellen Aufwand bedeutet, sollten Sie sich die Frage stellen, welches Ziel Sie mit dem Fernstudium verfolgen.

Möchten Sie einfach Ihren persönlichen Horizont erweitern, um Abwechslung in das Berufsleben zu bringen, ist ein Fernstudium immer sinnvoll. Die Beschäftigung mit Themen, die einen stark interessieren, kann sehr bereichernd sein.

Visieren Sie neue Karriereziele an, ist der Aufstieg in höhere Positionen oft einfacher, wenn man jung ist. Aber: ein Fernstudium kann ein gutes Argument sein, Ihnen mehr Verantwortung zu übertragen. Voraussetzung hierbei ist sicherlich, dass Ihnen bis zur Rente noch einige Jahre bevorstehen – so lässt sich ein Arbeitgeber effektiver überzeugen. In den 40er oder 50er Jahren kann ein Fernstudium also nochmal die Karriere pushen! Im Idealfall enthalten Sie sogar finanzielle Unterstützung vom Arbeitgeber.

Des Weiteren sollten Sie bedenken, dass eine stetige berufliche Fort- und Weiterbildung auch zur Sicherung des Arbeitsplatzes beitragen kann und deshalb immer sinnvoll ist.

Geht es auf das klassische Rentenalter zu, wird ein Fernstudium vom Arbeitgeber sicherlich nur selten unterstützt. In diesem Fall sollten Sie abwägen, was es wert ist, ein Fernstudium zu machen. Sie müssen Teile ihrer Freizeit einbüßen und können mit Kosten von mehreren tausend Euro rechnen. Wenn Sie sich unsicher sind, ob Sie in Ihrem Alter noch Chancen haben nach dem Fernstudium aufzusteigen, sollten Sie Ihren Vorgesetzten um eine ehrliche Antwort bitten. So vermeiden Sie eine große Enttäuschung.

Was vielleicht auch eine Rolle spielen kann: Wenn man jung ist, lernt man meistens schneller. Ist man Jahrzehnte aus dem Schul- oder Uni-Modus raus, kann das Lernen schwerfallen. Gleichzeitig verfügt man aber über weitreichende Berufserfahrung, die das Verständnis des Lernstoffs vereinfachen dürfte.

Tipp: Es muss nicht immer ein Bachelor- oder Masterabschluss sein. Es gibt viele nichtakademische (Fern-)Lehrgänge von hoher Qualität, die über einen längeren Zeitraum (sprich inhaltlich umfassend) durchgeführt werden. Diese finden Sie ebenfalls in unserer großen Fernstudien-Datenbank (Studienform Fernlehrgang oder Berufsbegleitender Prsäsenzlehrgang).

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